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Shiatsu - die japanische Variante der Akupunktur *

Shiatsu bedeutet übersetzt so viel wie Fingerdruck, und ist eine Variante der Akupunktur, die seit dem 10. Jahrhundert n. Chr. in Japan dazu benutzt wird, Schmerzen und Verspannungen zu beseitigen, die durch Blockaden der Lebensenergie entstehen. Der eigentliche Ursprung von Shiatsu liegt in der uralten Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Bei der Lehre des Shiatsu geht man davon aus, dass alle Krankheiten und Schmerzen darauf zurückzuführen sind, dass die Lebensenergie Ki nicht mehr frei durch den Körper fließen kann. Werden die Energieblockaden durch eine Massage der entsprechenden Meridianpunkte beseitigt, verschwinden auch Schmerzen und Krankheiten. Das vegetative Nervensystem harmonisiert sich, und unausgewogene Energieverteilungen innerhalb des Körpers gleichen sich aus.

Beim Shiatsu behandelt man Punkte auf den Meridianen, den Energiebahnen, die nach östlichem Verständnis den ganzen Körper durchziehen, und die jeweils bestimmten Organfunktionen zugeordnet sind. Es handelt sich dabei um dieselben Punkte wie bei der Akupunktur, nur arbeitet man beim Shiatsu nicht mit Nadeln, sondern mit den Händen, den Nägeln, den Ellenbogen und manchmal auch mit den Füßen. Die verschiedenen Punkte auf den Meridianen werden zwischen ein paar Sekunden bis zu mehreren Minuten lang massiert.
Eine vollständige Shiatsu- Massage dauert zwischen 30 und 60 Minuten, und dient sowohl der Gesundheitsvorsorge als auch der Behandlung von Übelkeit, Verstopfung, so wie akuten und chronischen Schmerzzuständen.

Shiatsu eignet sich auch gut zur Selbstbehandlung, etwa bei Kopf- und Gliederschmerzen. Mitunter treten an einigen Massagepunkten Schmerzen auf, was auf Blockaden in diesem Bereich hinweist. Die leichte Schmerzempfindung bewirkt aber, dass der Organismus Endorphine ausschüttet, die dann die Schmerzweiterleitung zum Gehirn unterbinden.

* Für Angaben auf dieser Website wird keine Haftung übernommen. Die bereitgestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.

 


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